Unser Gemeinde-Blog

Ich lasse das Leben auf mich regnen

Eva-Maria Alber beendete im Frühling 2018 die Leitung des Seniorenkreises.

Eva-Maria, wie hat dein Engagement in der Kirchengemeinde Reichenbach angefangen?

Wir sind 1994 von Stuttgart hierher gezogen. Ich fragte Gott: „Herr, was willst Du hier machen?“ Es war wie eine Vision. Von meinem Fenster aus sah ich viele Mütter mit Kinderwagen. Und hatte den Eindruck, dass Gott sich gerade den Menschen zuwenden möchte, die in der Kirchengemeinde sonst nicht so auftauchen. Ich fragte Gott: Was brauchen sie? Ich hatte den Eindruck, sie bräuchten eine tragende Gemeinschaft, ich merkte, Gott möchte, dass Mütter auftanken können. Denn als Kirchengemeinde sind wir ein Leib. Wir alle gehören zusammen und brauchen einander in unterschiedlichster Weise. Ich arbeitete damals in Teilzeit in einer Bäckerei in Reichenbach.

Mütter, Senioren, Schulkinder kauften bei mir ein. Dadurch lernte ich viele Menschen kennen und traf sie immer wieder. Ich war mit ihnen in ständiger Kommunikation.

Mit Brigitte Mayer gründete ich dann die „Marienkäfer“, später „Glühwürmchen“, eine Kindergruppe von 5–6-Jährigen im CVJM, und mit Beate Greiner das „Frauenfrühstück“, das damals dann viermal im Jahr stattfand. Die Frauen sollten sich dort wohlfühlen und auftanken können in einer schönen Atmosphäre. Ihre Wünsche und Bedürfnisse sollten hier eine Rolle spielen. Auch die Mitarbeit im „Miteinander Gottesdienst“ machte mir große Freude.

Wie kamst Du zur Seniorenkreisarbeit?

1997 habe ich als Kirchengemeinderätin die Aufgabe übernommen, im Seniorenkreis mitzuhelfen. Herr Bescherer gab die Leitung des Seniorenkreises nach 12 Jahren 2005 ab. Auch die Frauen, die ihn als Organisationsteam dabei unterstützt hatten, hörten auf. Sie hatten 1977 als Mütter von Konfirmanden ein Team gebildet, das den Seniorenkreis mit großem Engagement 30 Jahre organisatorisch unterstützt hatte. Damals hatte der Kreis monatlich ca. 80 Teilnehmer.

Im Gemeindebrief weiterlesen

Lesen Sie diesen Beitrag im Gemeindebrief 159 „Wandel der Zeiten“ weiter.

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Gemeindebrief   Ehrenamt   Seniorenkreis  

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