Unser Gemeinde-Blog

Interview mit Jugendpfarrer Hansjörg Kopp zu AHOJ in Reichenbach

Am 31. Januar findet im Paul-Schneider-Haus wieder der AHOJ-Jugendgottesdienst statt. Jugendpfarrer Hansjörg Kopp stellt im Interview diesen Gottesdienst vor.

Am kommenden Sonntag findet in unserer Gemeinde der AHOJ-Jugendgottesdienst statt. Kannst Du uns kurz erzählen, welche Idee sich dahinter verbirgt?

Wir wollten einen Gottesdienst – vor allem für 13-15 Jährige, also so rund um die Konfirmation. Das war am Anfang. Mittlerweile sind die Besucher von AHOJ „älter“ geworden. Die ersten AHOJs haben alle in verschiedenen Kirchengemeinden stattgefunden, wie eine Art Wanderzirkus. Wir haben vom Team aus versucht, die Vorbereitung vor Ort zu unterstützen. Dann haben wir umgestellt, vor etwa 2 Jahren und sind seither immer am 3. Sonntag im Monat in der Johanneskirche in Esslingen. Dort ist es eigentlich super – nur manchmal ein bisschen kalt. Man kann dort gut selbständig mit Bus etc. hinkommen.

Seit diesem Winter jetzt gibt es einen Mix. Zu den AHOJs in der Johanneskirche kommen „Ahoj to gos“. Die feiern wir in Terminabsprache mit den Gemeinden im Kirchenbezirk Esslingen, die das wollen. Das Gute ist dabei, dass nicht einfach eine Kirchengemeinde einen Jugendgottesdienst feiert und dazu versucht, Jugendliche aus anderen Orten einzuladen, sondern dass es AHOJs sind. Dann lässt es sich leichter von A nach B einladen… Dieses Jahr wird „AHOJ“ 5 Jahre alt. Das macht uns auch ein bisschen stolz.

Wie wird der Gottesdienst von den Jugendlichen angenommen?

Puh, das ist eine „schwierige“ Frage. Wir hatten schon mal einen AHOJ mit 1500 Besuchern und einen mit 30. Alles andere liegt dazwischen. In der Regel sind es zwischen 60 und 100 in der Johanneskirche, bei den „AHOJ to gos“ sind es manchmal auch mehr. Vor allem der AHOJ in der Johanneskirche „wird älter“, da kommen mittlerweile viele im Alter von 15-17 Jahren. Bei den „to gos“ sind mehr Konfis mit am Start. Die Reichenbacher AHOJs waren bisher immer sehr gut besucht. Ich bin gespannt auf Sonntag J

Wie kam es eigentlich zu diesem Namen „AHOJ“?

Als wir die AHOJ-Jugendgottesdienste entwickelt hatten, war noch die Frage – wie soll das „Kind“ denn heißen. Ich wollte gerade nach ein paar Süßigkeiten auf dem Tisch greifen, als ein anderer aus der Runde eine der wenige AHOJ-Brausepulver-Tüten nahm und sagte: „eigentlich so wie die AHOJ-Brause - prickelnd, ein bisschen anders, erfrischen…“. Deshalb heißt der AHOJ AHOJ. Deshalb gibt es auch beim jedem AHOJ Brausebrocken.

Welche Rolle übernimmst Du bei AHOI und wer unterstützt Dich?

Als Jugendpfarrer habe ich AHOJ mit ins Leben gerufen. Aber ich bin ich allein. Es gibt ein AHOJ-Kernteam, das immer so etwa aus 15-20 jungen Menschen ab 15 bis ca 25. Jahren besteht. Manche sind seit Anfang dabei, andere seit sechs Wochen. Dieses Team überlegt sich, wie sich die AHOJs weiterentwickeln können. Wie oft es „AHOJ to go“ gibt wie jetzt in Reichenbach und das Team bereitet die AHOJs vor, die jeden 3. Sonntag im Monat in der Johanneskirche in Esslingen stattfinden. Dazu den auf dem Konfi-Camp, einen Jugendgottesdienst an Karfreitag und so weiter.

Wichtig sind die Vielen im Team bei AHOJ. Organisatorisch ist es eine Kooperation von Evangelischem Jugendwerk Esslingen (eje), CVJM Esslingen und dem Jugendpfarramt. Das finde ich super, dass wir AHOJ gemeinsam „durchziehen“

Was erwartet die Jugendlichen am Sonntag in Reichenbach?

Das, was die AHOJs auszeichnet: gute Musik, klasse Stimmung, wie immer ein Spiel (wir nennen das „Icebreaker“ – damit versuchen wir die Atmosphäre aufzulockern) – da gab es schon die verschiedensten Dinge: ein Schlauchboot durch einen Kirchenraum transportieren, „Schnick Schack Schnuck“ mit allen usw., dazu dann das Thema „Push“, das mit den Reichenbacher Konfis und Startups ausgewählt und entwickelt wurde. Es spielt auch die aktuelle Konfi-Band, die von Eddy Scheck geleitet wird. Es ist also „ihr Ding“. Und natürlich darf das Bistro im Anschluss nicht fehlen. Trotz aller guten Vorbereitungen ist für AHOJ vor allem wichtig, dass Gott mitten drin ist!

Du hast das Gottesdienst-Thema „Push“ bereits erwänt. Was verbirgt sich dahinter?

Push ist eine Abkürzung und steht für „Pray Until Something Happens“. Ist Gebet reine Zeitverschwendung oder lohnt es sich am Gebet und an Gott dranzubleiben? Um diese Frage dreht sich der Gottesdienst und knüpft damit ja auch gut an die Gebetswoche an, die am 17. Januar zu Ende ging.

Hansjörg, vielen Dank, dass Du Dir Zeit genommen hast. In diesem Sinne wünschen wir Euch einen gelungenen Gottesdienst am Sonntag…

Danke! Und wer am Sonntag noch nichts vor hat: AHOJs in Reichenbach sind immer super. Da muss man hin J

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Jugendarbeit   AHOJ   Jugendgottesdienst   Konfirmanden  

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