Unser Gemeinde-Blog - Gemeindeleben

Weihnachtsgrüße

Liebe Mitglieder unserer Kirchengemeinde,
liebe Reichenbacher,

gerade vor Weihnachten fühlen wir uns oft besonders unter Druck. Vieles will – beruflich und privat - noch bis zum Fest erledigt werden, Geschenke wollen gekauft oder hergestellt werden, das Essen soll besonders gut schmecken, und vor allem soll es rundum harmonisch und freudvoll werden.

Der Prophet Jesaja spricht allerdings von einer Freude, die wir nicht selber machen:

„Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihren Schultern und den Stecken ihres Treibers zerbrochen. (Jesaja 9,1-3).“

Gott selber zerbricht den Stecken des ewigen Antreibers. Auch den Stecken des Antreibers, der in uns selber wohnt, möchte Gott zerbrechen. Wir müssen keine Getriebenen mehr sein, erst recht nicht in der Vorbereitung des Weihnachtsfestes. Jeder Perfektionsanspruch muss weichen. Auch Jesus selbst wurde nicht in perfekte Umstände hineingeboren, im Gegenteil. Anders gesagt: Weihnachten ist perfekt, egal in welcher Situation, unter welchen Umständen und mit welchen Geschenken wir es feiern, weil Gott seine Liebe jedem schenkt, der sich nach ihr sehnt und der sie in seinem Herzen empfangen möchte. Nicht wir machen den Frieden, der unser Herz berührt, das kann nur Gott selbst. Wie und wann er es tut, das können wir ihm überlassen.

Daher wünschen wir uns allen ein herrlich unvollkommenes fröhliches Weihnachtsfest.

Sehr herzlich möchten wir Sie zu unseren Weihnachtsfestgottesdiensten einladen. Außerdem möchten wir heute schon auf die Gebetswoche aufmerksam machen, die vom 
7. bis 14. Januar im Paul-Schneider-Haus stattfindet.

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit wünschen Ihnen
Ihre Eva Miriam Reich-Schmidt und Ihr Siegfried Häußler

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